noa bank dekliniert “Social Media” (fast) perfekt durch [via talkabout]

Ein neue Bank wird nicht jeden Tag gegründet. Die Noa Bank kommt zur rechten Zeit mit einem für Geldinstitute eher ungewöhnlichen Versprechen: vollständige Transparenz. In der Kommunikation setzt Noa sämtliche Social Media Segel. Eine erste Kursbestimmung von Social Media Chefnavigator Mirko Lange (talkabout).

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Wikileaks - Die geheimen Geheimnisverräter

Eine umstrittene "Line-Extension" von Wikipedia ist Wikileaks. Das Portal sammelt und publiziert Inhalte, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. Das hehre Ziel der Geheimnisverräter ist, durch mehr Transparenz zu weniger Korruption und stärkeren Demokratien beizutragen. Jedermann kann geheime Papiere - oder das, was er dafür hält - auf Wikileaks öffentlich machen. Schlagzeilen machte der Dienst mit belastenden internen Dokumenten der isländischen Pleitebank Kaupthing. Öffentlichen Schiffbruch erlitten jüngst auch die jungen Liberalen mit ihrem "Strategiepapier" zum Umgang mit der Piratenpartei.

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Heute im Angebot: Karasek, am Stück oder geschnitten

Mit www.spredder.de will Multijournalist Hajo Schuhmacher ein in Amerika übliches Text-Syndication-Modell in Deutschland einbürgern: Autoren beliefern dort oft mit einem Beitrag viele Blätter und verbreitern damit ihre Honorarbasis. Die Zeitungen wiederum können sich aus einem Pool hochwertiger Texte bedienen, ohne teure Exklusivhonorare zahlen zu müssen. Spredder soll ein Textmarktplatz werden, der Angebot und Nachfrage zusammenführt und strukturiert. Die ersten Artikel sollen noch im Oktober über den Spreddertresen gehen. Im Angebot ist wohl auch "der große Karasek" mit seiner bislang in der Berliner Morgenpost und im Hamburger Abendblatt erscheinden Sonntags-Kolumne.

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"Houston, wir haben ein Problem": Der MySkyStatus der Lufthansa

Die Lufthansa hat mit MySkyStatus einen neuen „Service“ im Programm: Auf Basis der Flugdaten werden automatische Twitter-Statusmeldungen des Passagiers abgesetzt: „Mr_Wichtig fliegt jetzt über Los Angeles“. Ob die Welt darauf gewartet hat? Twitter hat doch jetzt schon API-Verstopfung durch händisch produzierte Meldungen à la „Böse Airline, Flieger nach Paris ist schon wieder delayed“.

Ja, der Service kann auch einen gewissen Randnutzen entfalten. Zum Beispiel für Business-Vielflieger mit vollvertwitterten Geschäftskontakten. Aber nutzen die das? Problematisch wird es spätestens dann, wenn dieses Beispiel Schule macht und wir künftig mit automatisch generierten „Updates“ von allen auf Silizium basierenden Lebensformen geflutet werden:

Kaffeautomat Mr_Wichtig trinkt eine #Double_Full_Fat_Latte_Grande

Stechuhr Mr_Wichtig hat um 06:34 das #Büro betreten

Parkhaus Mr_Wichtig parkt bis 22:37 in Ebene 3 Platz 345

Herzschrittmacher Fatal Error um 00:12 in Modul 3c6xx Mr_Wichtig #Kkkrrrks"

Und wie hätte ein Tweet von Air France Flug 447 bei der irrtümlichen Hochgeschwindigkeitsannäherung Richtung Atlantik ausgesehen?

Der Charme von Twitter liegt in der persönlichen Kommunikation zwischen Menschen. Tweets von einer Maschine sind so charmant wie ein Telefonat mit einem Telefoncomputer.  

Eine ausführliche Betrachtung zum Thema gibts auch bei Basicthinking

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Die Anreger: trnd sorgt für Gesprächsstoff unter Freunden

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste was es gibt auf der Welt... Das Liedchen der Comedian Harmonists (Songtext hier) hat schon reichlich Staub angesetzt. Der Kern der Sache ist aber brandaktuell: Empfehlungen von Freunden sind pures (Marketing-)Gold.

Aber kann man Mundpropaganda gezielt aktivieren, steuern und womöglich sogar messen?

Man kann, so wurde es uns zumindest von guten Freunden zugetragen. Als einer der ersten Anbieter in Europa konzentriert sich die Münchner trnd AG (www.trnd.ag) darauf, gezielt private Gespräche von Konsument zu Konsument anzuregen.

Kurze Fallbeispiele für dieses Consumer-to-Consumer-Marketing gibt’s hier:
http://www.trnd.ag/referenzen.trnd

 

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majak.info - Leuchturm des „funding journalism“

www.maiak.info versteht sich als “The Newsroom of Eastern Europe“ und will mit seinen Beiträgen „ein vielfarbiges und differenziertes Bild von Osteuropa“ vermitteln (majak = Leuchtturm).

Der Betreiber, ein schweizerischer Trägerverein, ist einer der Pioniere des „funding journalism“. Dieser „Spenden-Journalismus“ ist ein mögliches Geschäftsmodell für den Journalismus der Zukunft: Die Autoren werden nicht von einem kommerziellen Verlag bezahlt, sondern von einer Stiftung. Die Artikel stehen den klassischen Medien dann kostenfrei zur Verfügung. Auch die bekannte Huffington Post finanziert sich teilweise durch eine ähnliche Konstruktion, den Huffington Post Investigative Fund.

Website: www.majak.info

Hintergrund: http://www.maiakwiki.info/index.php?title=Hauptseite

Beitrag zum Thema auch bei Klaus Eck.

 

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H7: Hier brennt Stuttgart

Man höre auf die Bedürfnisse von Existenzgründern und Kleinunternehmen, nehme ein 6.000 qm grosses, leerstehendes Gemäuer mitten in Stuttgart, handle mit dem Eigentümer unter Unterstützung der Stadt einen günstigen Mietvertrag auf Zeit aus, installiere eine moderne Infrastruktur und vermiete die Räume preiswert an über 80 kreative Minifirmen und StartUps. Fertig ist der heisseste Schmelztiegel der Stadt. H7 heisst das Projekt, freie Räume gibts aktuell wohl nicht aber reinschauen kostet nix.

Live: Offenes Haus am 31.10.09  ab 14.00 Uhr
Digital:  http://www.h7-raumaufzeit.de

H7

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Die Welt schreibt ein Buch - schreiben Sie mit

Auf www.theworldwritesabook.com kann jeder mit 140 Zeichen an der "Weltgeschichte" mitschreiben und hat damit die Chance auf seine "15 minutes fame". Nur der Webdesigner darf offensichtlich nicht mitmachen und arbeitet daher auf seine Art daran, berühmt zu werden ...

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Weltbeweger.de - Engagement-Wiki für Ehrenamtliche

www.weltbeweger.de will dazu beitragen, dass engagierte Menschen schnell und unkompliziert voneinander lernen. Ehrenämtler können ihr Erfahrungswissen mit anderen teilen und ihre Projekte auf Weltbeweger.de veröffentlichen. 500 solcher Projekte zum mitmachen und nachahmen gibt es bereits auf der Plattform.

weltbeweger.de kombiniert ein von den Nutzern selbst verwaltetes Wissenstransfer-system, also ein "Engagement-Wiki", mit den Kommunikationsfunktionen eines Social Networks. Engagierte Menschen profitieren hier von Tipps und Anregungen für ihr Vorhaben in Form spannender Beschreibungen der besten Bürgerengagements aus ganz Deutschland. Sie finden zu den jeweiligen Themen die wichtigen Links, weiterführende Informationen sowie Praxis-Tipps und wertvolle Kontakte.

Träger ist die Stiftung Bürgermut mit ihrem Gründer und Vorstand Elmar Pieroth, früheres MdB und Berliner Wirtschaftssenator (CDU).

Was andere sagen:
Yuccatree.de

Presseseite von weltbeweger.de

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Big Bürger is watching you - abgeordnetenwatch.de

Weil das Geschäftsmodell der klassischen Medien gerade ein wenig blass um die Nase ist, sieht mancher (Journalist) den Jourmalismus als obersten Fahrkartenkontrolleur unserer Politiker gefährdet - und unsere Demokratie damit gleich mit. Aber so schlimm wirds wohl nicht kommen. Wie es aussieht, wird dem Journalismus auch diese schwere Bürde von den zunehmend schmaleren Schultern genommen: Das moderne Volk produziert nämlich nicht nur eigene Medien, jetzt kontrolliert es auch noch seine gewählten Vertreter in Eigenregie:

www.abgeordnetenwatch.de

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