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majak.info - Leuchturm des „funding journalism“

www.maiak.info versteht sich als “The Newsroom of Eastern Europe“ und will mit seinen Beiträgen „ein vielfarbiges und differenziertes Bild von Osteuropa“ vermitteln (majak = Leuchtturm).

Der Betreiber, ein schweizerischer Trägerverein, ist einer der Pioniere des „funding journalism“. Dieser „Spenden-Journalismus“ ist ein mögliches Geschäftsmodell für den Journalismus der Zukunft: Die Autoren werden nicht von einem kommerziellen Verlag bezahlt, sondern von einer Stiftung. Die Artikel stehen den klassischen Medien dann kostenfrei zur Verfügung. Auch die bekannte Huffington Post finanziert sich teilweise durch eine ähnliche Konstruktion, den Huffington Post Investigative Fund.

Website: www.majak.info

Hintergrund: http://www.maiakwiki.info/index.php?title=Hauptseite

Beitrag zum Thema auch bei Klaus Eck.

 

Comments (1)

Oct 22, 2009
Admiral Golowko said...
Der Trägerverein von maiak wird durch anonyme "Mäzene" finanziert, die gesamte Geschichte ist intransparent.
Was Herr Vollmer bisher angekündigt hat klingt grossartig, was bisher bei "maiak" sichtbar geworden ist, das ist sehr bescheiden.
Peinlich ist es auch, wenn Herr Vollmer grosspurig eine Recherchereise nach Moskau ankündigt, dann aus Moskau via twitter mit seinen Besuchen in dortigen Luxusrestaurants prahlt- und dann kein einziges der von ihm angeblich dort geführten Interviews bei maiak erscheint, nachzulesen hier:

http://metablog.ch/?id=650

Sollte diese Art von Pseudo-Journalismus tatsächlich "der Journalismus der Zukunft" sein ?

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